Das Neue Grüne Gewölbe ist der erste Teil der weltberühmten Schatzkammer, seit September 2004 ist Sie wieder als Dauerausstellung im Residenzschloss zusehen. Der Besuch ist ohne Zeit-Ticket möglich.
Das Historische Grüne Gewölbe ist die wiederaufgebaute Schatzkammer Augusts des Starken, die der Kurfürst-König in zwei Bauphasen zwischen 1723 und 1729 durch Matthäus Daniel Pöppelmanns errichten ließ. Der Oberlandbaumeister erweiterte dafür die 4 Räume, die damals schon mehr als 150 Jahre lang als sächsischer Staatstresor gedient hatten, auf 8 Räume. Bereits August der Starke hatte begonnen seine Schätze einer ausgewählten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, somit entstand eines der ältesten Museen Europas.
Nach 1945 war die Zukunft der Schatzkammer ungewiss, da das Schloss größtenteils zerstört war. Fünf der acht Räume blieben jedoch unversehrt, der Schatz selbst konnte komplett gerettet werden, da er in den letzten Kriegsjahren auf die Festung Königstein ausgelagert wurde. Im Mai 1945 wurde dieser durch die Sowjetunion beschlagnahmt und 1958 zurück gegeben. Nach 1974 war die Dauerausstellung im Albertinum zu sehen, bis sie 2006 wieder an ihren alten Platz gelangte. In die Ausstellung dürfen nur etwa 100 Personen pro Stunde.